Auf eine erfolgreiche Arbeit konnten die acht von der IHK für Oberfranken betreuten Wirtschaftsjuniorenkreise zurückblicken, viele neue Vorhaben werfen ihre Schatten voraus, etwa die von den WJ Fichtelgebirge organisierte Landeskonferenz vom 25. bis 28. Juni 2009.
Der Geschäftsführer der WJ Oberfranken, Peter Belina, begrüßte die Vertreter der Kreise beim diesjährigen Treffen in der IHK Bayreuth. Sein besonderer Gruß galt Regionalsprecher Michael Horn, Landesvorsitzender Karin Pecher und Past-Präsidentin der WJD, Anja Siegler. Bei Hauptgeschäftsführer Dr. Hans F. Trunzer bedankte sich Belina für die finanzielle und ideelle Unterstützung der Kreise sowie bei Irmgard Tietz für die Organisation im Hintergrund.
Dr. Trunzer informiert über die langfristige strategische Ausrichtung der Kammer, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem modernen Dienstleister entwickelt habe. Umfragen bei den Mitgliedsunternehmen haben ergeben, dass, je enger der Kontakt Kammer/Unternehmen ist, umso positiver die Beurteilung der Kammer ausfällt. Die Zukunft der heimischen Unternehmen_ hänge vor allem von der Steigerung der Innovationstätigkeit, von der Qualifizierung der Fachkräfte und vom Ausbau der Wissensinfrastruktur ab. Diese Ziele sind in dem Projekt „Entwicklungsstrategie für Oberfranken” gebündelt, das der Hauptgeschäftsführer selbst mit Nachdruck vorantreibt.
Pecher wies darauf hin, dass in diesem Jahr aus dem Budget der WJ Bayern unmittelbar Kreisprojekte bezuschusst werden können. Die Landesvorsitzende bat die Teilnehmer die Konferenzen, z. B. die EUKO 2009 in Budapest und vor allem die LAKO im Fichtelgebirge, zahlreich zu besuchen. Der Know-how-Transfer im Bayerischen Landtag —21. bis 23.04.2009 — sei eine hervorragende Gelegenheit, seine Volksvertreter einmal hautnah bei der Arbeit zu erleben.
Horn dankte zuerst Belina für die Hilfestellung und die schnelle Einführung in das Amt, ebenso seinem Vorgänger Christian Fischer, an dessen Arbeit er anschließen möchte. Wichtig seien ihm gemeinsame oberfränkische Veranstaltungen. So könnte man den Bamberger Schwarz-Weiß-Ball am 28. November zu einem oberfränkischen Ball weiterentwickeln. Außerdem soll ein gemeinsamer oberfränkischer Veranstaltungskalender erstellt werden.
Die Vertreter der einzelnen Kreise informierten über die Planungen für 2009, die ein breites Spektrum abdecken – von Wirtschaftssymposien und Fachvorträgen über Familientage und Betriebsbesichtigungen bis hin zur Landeskonferenz der WJ Fichtelgebirge.
Preise für erfolgreiche WJ-Arbeit
Für den IHK-Preis „Größtes Mitgliederwachstum” lagen drei Bewerbungen vor. Mit sieben Neumitgliedern verzeichneten die WJ Hof den höchsten Mitgliederzuwachs, knapp vor Lichtenfels und Bamberg. Regionalsprecher Michael Horn überreichte Vorstandssprecher Mitja Ganz eine Urkunde für die erfolg Mitgliedergewinnung.
Für den IHK-Preis „Beste Öffentlichkeitsarbeit“ haben sich die WJ-Kreise Bamberg, Bayreuth und Lichtenfels beworben. Regionalsprecher Michael Horn händigte Vorstandssprecher Falko Fuhrmann die Urkunde aus. Die WJ Lichtenfels verzeichneten aus Sicht der Juroren die beste Präsenz in den Medien. So waren sie mit der Bürgermeisterkandidaten-Podiumsdiskussion und dem Vortrag zu Konjunktur und Finanzmarkt in den Medien sehr präsent.
Für den IHK-Preis „Das beste Projekt” lagen sieben Bewerbungen vor: Die WJ Bamberg mit dem Wirtschaftssymposium „Der feste Arbeitsplatz — ein Auslaufmodell?”, die WJ Bayreuth mit ihrem Twinning und dem Projekt „WJ@school”, die WJ Fichtelgebirge mit einem Vortrag von FIFA-Schiedsrichter Meier, die WJ Hof mit der „Ausbildungsmesse 2008″, die WJ Kronach mit der „Nacht der Sterne“ anlässlich des 30-jährigen Jubiläum und die WJ Lichtenfels mit der Bürgermeisterkandidaten-Podiumsdiskussion.
„Es war für die Juroren eine schwere Entscheidung”, so Belina. „Viele Projekte hätten einen Preis verdient.” Der Preis für das beste Projekt ging letztendlich an die WJ Bayreuth für ihre Twinning-Aktivitäten mit dem Egerland und Annecy, ein längerfristiges und nachhaltiges Projekt, was letztendlich den Ausschlag gab. Präsident Marcus Wilferth bedankte sich für den Preis und betonte, dass er diesen stellvertretend für alle Bayreuther WJ annehme, das besondere Lob gebühre allerdings Past-Präsident Stepan Bechert, der in seiner Amtszeit dieses Projekt möglich machte.
Quelle: Oberfränkische Wirtschaft 04/2009

Treffen der WJ Oberfranken 2009
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