Kooperation mit Tschechen bringt Bayreuth den Sieg: Aarhus/Bayreuth
Der Vereinigung der jungen Unternehmer (WJ) aus Stadt und Landkreis Bayreuth wurde im Rahmen der diesjährigen Europakonferenz im dänischen Aarhus erstmals ein Europapreis zugesprochen. Sie erhielten diese hohe Auszeichnung für das beste Projekt für internationale Zusammenarbeit: „Die Gründung der Wirtschaftsjunioren in der Tschechischen Republik“.
Die Spannung im großen Saal der futuristischen Konzerthalle in Dänemarks zweitgrößter Stadt war nicht mehr zu überbieten. Von den 33 existierenden europäischen Nationalverbänden der Wirtschaftsjunioren hatten 21 Verbände insgesamt 208 Projekte für die Siegerpreise in den verschiedenen Kategorien eingereicht – keine leichte Aufgabe für die 44 internationalen Juroren.
Groß war schließlich der Jubel der oberfränkischen Delegation, als es dann hieß: „The winner is – Bayreuth“ und Bayreuths WJ-Präsident Lothar Feulner den Ehrenpreis und die Urkunde gemeinsam mit der WJ-Bundesvorsitzenden Dr. Eva Fischer direkt aus den Händen von Roland Kwemain aus Kamerun, Weltpräsident der internationalen Juniorenkammern (JCI), entgegennehmen durften.
Die erfolgreichsten Länderdelegationen auf der Jagd nach den 28 Europapreisen waren Frankreich mit fünf Spitzenplätzen, Deutschland mit vier, ebenso die Türkei mit vier und Finnland mit drei.
WJ-Präsident Feulner zeigte sich sehr glücklich und stolz über diesen Erfolg seines Kreises: „Ab jetzt spielen wir in der Europaliga der Wirtschaftsjuniorenkreise mit.“ Besonders bedankte er sich beim längjährigen IHK-Betreuer der WJ Bayreuth, Dr. Hans Kolb, dessen Idee, Vorarbeit und gute internationalen Kontakte diesen Erfolg ermöglicht hätten. „Der Europapreis war die bisherige Krönung – und nun wollen wir auch noch im November um den Weltpreis in Osaka mitkämpfen“, so Feulner.
„Bestes Wirtschaftsprojekt“
Petr Pultar aus Franzensbad/Fran tiskovy Lazne, erster Nationalpräsident der von den Bayreuther Wirtschaftsjunioren mit ins Leben gerufenen Wirtschaftsjunioren Tschechien, bedankte sich für die große Unterstützung, „ohne die wir es nie geschafft hätten. Das ist das bisher beste deutsch-tschechische Wirtschaftsprojekt, das von der jüngeren Generation beider Staaten gemeinsam getragen wird“.
Erschienen im Nordbayerischen Kurier am 12. Juli
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