Wirtschaftswissen im Wettbewerb – www

Ina schlägt sie alle 16-jährige Schülerin vom GCE Bayreuth ist Bundessiegerin im Schülerquiz der Wirtschaftsjunioren

Was sind Bulle und Bär? Ina verdreht die Au-gen. „Nein, so einfach waren die Fragen auf keinen Fall.“ Ina Medick ist 16 Jahre alt, be-sucht die 10. Klasse des GCE und ist seit vergangenem Samstag Bundessiegerin im Schülerquiz „Wirtschaftswissen im Wettbe-werb“ der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Dass Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse stehen und der Bulle ein Symbol für steigende Kurse und der Bär für sinkende Kurse ist, weiß Ina natürlich.

Die 60 Fragen, die sie am Samstag in Karlsruhe beantworten musste, waren schwieriger. Zusammen mit 30 an-deren Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland grübelte Ina über dem Multiple- Choice-Test. Und gewann. „Bei einigen Fragen kam ich ganz schön ins Schwitzen“, gibt Ina zu, die für ihren Sieg eine Urkunde und einen Sparbrief über 1000 Euro bekommen hat – das Geld wird ihr an ihrem 18. Geburtstag ausgezahlt. Schwer sei zum Beispiel die Frage gewesen, wie viel Grundkapital man braucht, um eine Offene Handelsgesell-schaft zu gründen – dafür braucht man übrigens gar kein Geld. Besser kennt sie sich bei Fragen zu Allgemeinwissen und Politik aus – zum Beispiel wie hoch die Arbeitslosenquote ist, oder was der häufigste Schulabschluss im Schuljahr 2004/2005 war. „Das war die mittlere Reife“, weiß Ina, die sich mit Zeitunglesen und Nachrichtengucken auf den Wettbewerb vorbereitet hat.

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Lothar Feulner am 22 Mrz 2007, Keine Kommentare

Wirtschaft verstehen

33 Schülerinnen und Schüler konnten beim Kreisentscheid des Wettbewerbs Wirtschaft-Wissen in der Industrie und Handelskammer in Bayreuth beweisen, wie gut sie sich im Bereich Wirtschaft auskennen.

Im vergangenen Schuljahr hatten sich 20 Klassen der achten und neunten Jahrgangsstufen aller Schularten aus Bayreuth an dem Wettbewerb beteiligt. Die zwei Besten aus jeder Klasse durften dann beim Kreisentscheid ihr Können unter Beweis stellen.

Bei einem Test mussten die Schüler Fragen zu den Themen Wirtschaft, Ausbildung, Existenzgründung, Gesellschaft/Soziales und Politik/Soziales beantworten. „Das Wissen der jungen Leute zum Thema Wirtschaft ist im Moment nicht sonderlich geprägt”, sagt Dr. Hans F. Trunzer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Oberfranken. „Mit dem Wettbewerb wollen wir eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema erzielen.”

Bei dem Kreisentscheid, den die Wirtschaftsjunioren ausrichteten, qualifizierte sich Ina Medick (16) vom Gymnasium Christian Ernestinum mit dem ersten Platz für den Bundesentscheid, der im März in Karlsruhe stattfindet. „Ich habe mich überhaupt nicht vorbereitet”, sagt Ina. „Wenn man täglich Zeitung liest und die Nachrichten schaut, ist es leicht, die Fragen zu lösen.” Ina hatte im vergangenen Jahr den zweiten Platz im Bundesausscheid belegt.

Jakob Weirig und Dino Popp belegten den zweiten und dritten Platz. Alle Teilnehmer erhielten Buchgutscheine und  Teilnahmebescheinigungen. Für die drei Erstplatzierten gab es noch einen MP3-Player als kleine Annerkennung dazu.

Siegerehrung Wirtschaftswissen im Wettebewerb

Siegerehrung Wirtschaftswissen im Wettebewerb

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Lothar Feulner am 30 Okt 2006, Keine Kommentare

Wirtschaft ist spannend – Preisverleihung Wirtschaftswissen im Wettbewerb

Pegnitzer Gymnasiast Thomas Wagner siegt beim Quiz der Wirtschaftsjunioren

Der Pegnitzer Thomas Wagner ist als Kreissieger des Projekts „Wirtschaftswissen im Wettbewerb” (WWW) hervorgegangen. Angetreten waren insgesamt acht Kandidaten der zehnten und elften Klassen des Bayreuther Wirtschaftsgymnasiums, des Richard-Wagner Gymnasiums, der Privaten Wirtschaftsschule Bayreuth und des Gymnasiums Pegnitz.

Knisternde Anspannung wie zum Beginn einer Klassenarbeit herrschte in der Bayreuther Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Schülerinnen und Schüler aus Bayreuth und Pegnitz, die sich lange zuvor in ihren Schulen mit der Bearbeitung eines Fragebogens qualifiziert hatten, waren zum Quiz der Wirtschaftsjunioren (WJ) angetreten. Beruhigende Jazzklänge mit Keyboard und Saxofon einer Abordnung der deutsch-westafrikanischen Gruppe „Die Orischas” sollten den Kandidaten die Nervosität nehmen.

„Wirtschaft ist nicht langweilig, sondern spannend”, sagte Dr. Urbain N’Dakon vom Arbeitskreis Schule und Wirtschaft der Wirtschaftsjunioren Bayreuth. Damit sich die Wirtschaft weiter­entwickeln könne, müssten die Schulen mithelfen das Niveau der jungen Menschen zu halten oder zu steigern. N’Dakon: „Ohne eine funktionierende Wirtschaft würde kein Auto fahren, und es gäbe weder Computer noch tolle Konzerte.” Nachdem die Schüler einen Fragebogen mit 15 Aufgaben zum Ankreuzen bearbeitet hatten, stand der Sieger fest: Aus der Hand von Karl Fleischer von der Siemens AG, Sponsor der Aktion, erhielt Thomas Wagner, elfte Klasse des Gymnasiums Pegnitz, die Urkunde und Büchergutscheine.

Als Sieger der Wirtschafsjunioren Bayreuth wird er im Februar in Dessau gegen 200 Kontrahenten antreten. Seine Chancen auf den Bundessieg stehen übrigens nicht schlecht: Mit bisher zwei Bundessiegern und einem zweiten Platz ist Bayreuth einer der erfolgreichsten Kreise.

2005_www_Wirtschaft_ist_spannend_Preisverleihung

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Lothar Feulner am 30 Sep 2005, Keine Kommentare

Ausschreibung des Preises der Wirtschaftsjunioren Bayreuth 1985 zum Thema “100.000 Jugendliche ohne Arbeitsstelle!”

Wirtschaftsjunioren – der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth

AUSSCHREIBUNG DES PREISES DER WIRTSCHAFSJUNIOREN BAYREUTH 1985

Liebe Schülerinnen und Schüler !

100.000 Jugendliche ohne Arbeit ! – Derartige Schlagzeilen in der Presse beleuchten die Situation der Jugendlichen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die geburtenstarken Jahrgänge des bevölkerungsstatistischen Bergs drängen in Ausbildung und Beruf. Da sich gleichzeitig die Wirtschaft erst langsam aus einer tiefen Talsohle bewegt, entsteht eine Differenz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Trotz der gewaltigen Anstrengungen der Wirtschaft, Lehrstellen in Rekordhöhe zur Verfügung zu stellen, bleiben Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Und gerade weil die Zahl der Auszubildenden so hoch ist, können von den Firmen nicht alle anschließend als Mitarbeiter übernommen werden.

Dies scheint ein Teufelskreis ohne Ausgang zu sein. Sicher aber können Unternehmer und Jugendliche mit gemeinsamen Anstrengungen einiges tun, um da.s Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu mindern. Voraussetzung ist sicher der Wille zum Lernen und Leistungsbereitschaft bei der Jugend, denn mit steigender Qualifikation sinkt die Gefahr der Arbeitslosigkeit. Mit fortschreitender technischer Entwicklung werden Fachkraft immer wichtiger, die die neuen Technologien beherrschen.

Ein Mehr an Arbeit kann es nur geben, wenn wir mehr ins Ausland verkaufen können, was aber wettbewerbsfähige Preise voraussetzt. Das kann nur über eine Verminderung des Einflusses der Lohnkosten durch rationelle Herstellung von intelligenten Produkten geschehen. Dafür sind gutausgebildete, flexible Fachkräfte notwendig.

Uns interessiert, wie Eurer Meinung nach Unternehmer und Jugendliche gemeinsam zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit beitragen können, denn Ihr seid morgen vielleicht davon selbst betroffen. Als Anreiz haben wir einen Preis  gestiftet der Euch anspornen spornen sollt-, Eure Gedanken in einem Aüfsatz niederzuschreiben. Wir, die Wirtschaftsjunioren Bayreuth, sind ein Zusammenschluß junger Unternehmer und leitender Angestellter der Bayreuther Wirtschaft, die es sich zum Ziel gesetzt, haben, den Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft zu fördern. Wir hoffen daß das Ergebnis Euerer Bemühungen einer der beachtlichen Anerkennungspreise oder gar der Hauptpreis sein wird. Wir wünschen Euch viel Spaß bei der Ausarbeitung.

Die Teinahmebedingungen für den Preis der Wirtschafsjunioren Bayreuth 1985:

I. Der Preis wird für einen Aufsatz vergeben zum Thema:

100.000 Jugendliche ohne Arbeitsstelle! – Nie können Unternehmer und Jugendliche gemeinsam zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit beitragen?”

2. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler eines im Stadt- oder Landkreis Bayreuth gelegenen Gymnasiums oder der Fachoberschule, die eine selbständig verfaßte Arbeit zum Thema einreichen.

3. Der Preis ist 1985 mit insgesamt DM 2000.– dotiert. Er kann an mehrere Preis träger vergeben werden. Das Preisgericht kann auch von einer Vergabe des Preises absehen.

4. Die Bewerbungen sind unter Angabe von Name, Privatanschrift, Geburtsdatum, Schule und Klasse an die Industrie-.und Handelskammer für Oberfranken, Bayreuth, zu richten, bei der die Geschäftsstelle der Wirtschaftsjunioren Bayreuth besteht. Dort sind auch weitere Exemplare der Ausschreibungsunterlagen erhältlich. Die Aufsätze sind maschinengeschrieben einzureichen.

5. Die Teilnehmer treten die Urheberrechte an den eingereichten Aufsätzen an die Wirtschaftsjunioren Bayreuth ab. Sie sind mit einer “teilweisen oder vollständigen Veröffentlichung einverstanden.

6. Eventuelle Rückfragen beantwortet Herr Dipl.-Ing. Bernd Rüskamp, 8580 Bayreuth, Pottensteinerstr.6,.

7.. Einsendeschluß ist der 17. April 1985 (Poststempel). B. Die Preisvergabe erfolgt bis 28. Juni 1985. 9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bayreuth, 14. Januar 1985           WIRTSCHAFTSJUNIOREN BAYREUTH

gez. Rüskamp                   gez. Raithel

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Lothar Feulner am 14 Jan 1985, Keine Kommentare