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	<title>Wirtschaftsjunioren &#187; Schülerpaten</title>
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		<title>Paul und sein Pate</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 16:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stephan.bechert</dc:creator>
				<category><![CDATA[AK Schule & Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Schülerpaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilfe für Hauptschüler beim Einstieg in den Beruf

Ihr erstes Treffen stand unter keinem guten Stern: An dem Tag, als Marko Ahrens den heute 17-jährigen Paul Röhm kennenlernte, brach der sich beim Fußball Schien- und Wadenbein.
Paul Röhm ist ein Riesentalent. Der FC Bayern war an dem jungen Fußballer dran, der in der A-Jugend der SpVgg Bayreuth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-135" title="paul-pate" src="http://www.wj-bayreuth.de/cms/wp-content/uploads/2009/10/paul-pate-300x171.jpg" alt="paul-pate" width="300" height="171" />Hilfe für Hauptschüler beim Einstieg in den Beruf<br />
</strong><br />
<strong>Ihr erstes Treffen stand unter keinem guten Stern: An dem Tag, als Marko Ahrens den heute 17-jährigen Paul Röhm kennenlernte, brach der sich beim Fußball Schien- und Wadenbein.</strong><br />
Paul Röhm ist ein Riesentalent. Der FC Bayern war an dem jungen Fußballer dran, der in der A-Jugend der SpVgg Bayreuth auf sich aufmerksam gemacht hatte. Bei den Bayern hätte er sich vorstellen sollen – just am Tag nach dem Unglücksspiel. Paul ist keiner, der die Flinte ins Korn wirft. Er ist inzwischen wieder fit, spielt Fußball und hat seine Lektion gelernt: „Einen Beruf zu haben, wichtig“, sagt der 17-Jährige. „Der ist die Basis.“<span id="more-133"></span><br />
Beim Einstieg hat ihm Marko Ahrens ein gutes Stück weitergeholfen. Ahrens ist Wirtschaftsjunior – die Wirtschaftsjunioren, ein Verband junger Führungskräfte, und das Freiwilligenzentrum Bayreuth haben jüngst eine gemeinsame Initiative gestartet: Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung begleiten Hauptschüler ab der 8. Klassen, wenn es darum geht, den Sprung von der Schule in den Beruf zu schaffen. Wenn es gilt, Träumereien und Realität zusammenzubringen – wenn es ganz praktisch darum geht, ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz zu finden.<br />
Wirtschaftsjunioren und Aktive des Freiwilligenzentrums meinen es nicht nur gut, sie machen es auch so: Der Jugendliche und seine Eltern müssen mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie die Hilfe des Paten ausdrücklich wollen, dass es ihnen also ernst ist. Die Lehrer und Schulleiter der Hauptschulen – es werden nach den sich jetzt einstellenden Erfolgen immer mehr – sind im Boot. Die Paten arbeiten mit den Beratern der Kammern und der Agentur für Arbeit zusammen. Und natürlich nutzen sie ihr eigenes Netzwerk.<br />
Bei Paul, sagt Marko Ahrens, der noch drei weitere „Patenkinder“ hat, läuft es gerade richtig gut. Nach ein paar Praktika in anderen Unternehmen, die Paul und sein Pate gemeinsam aufgetan hatte, ist er jetzt an der richtigen Stelle. Bei K+L Ruppert im Rotmain-Center macht der 17-Jährige ein einwöchiges Praktikum, danach schließt sich eine Einstiegsqualifizierung an. Und danach wiederum will Store-Manager Wieland Pietsch ihn als Auszubildenden übernehmen. Verkäufer oder Kaufmann im Einzelhandel, das sind Pauls Berufsaussichten. Pietsch hält jetzt schon große Stücke auf den Junior, der eigentlich gar nicht eingeplant war: Freundlich sei er und ein offener Typ. Ein Verkäufer eben, das finde man unter den jungen Leuten nicht mehr so oft. Dass die Kosten während der Einstiegsqualifizierung überschaubar sind, weiß Pietsch. Entscheidend war das nicht, „es ging nicht drum, eine billige Arbeitskraft zu bekommen“. Paul mache einfach einen guten Eindruck und habe eine Chance verdient.<br />
Paul Röhm ist einer unter mehr als 30 Hauptschülern aus Bayreuth und Pegnitz, die einen Paten zur Seite haben. Damit ist die Initiative der Wirtschaftsjunioren und des Freiwilligenzentrums Bayreuth, die ähnlich auch an anderen Orten stattfindet, eine der größten und Erfolg versprechenden in Bayern. Schüler der Altstadtschule und der Christian-Sammet-Schule in Pegnitz nutzen bereits die Begleitung eines „älteren Kumpels“, so sieht jedenfalls Paul Röhm seinen Paten. Weitere Schulen zeigen sich jetzt interessiert. „Aber wir haben auch nichts dagegen, wenn sich jemand direkt an uns wendet“, sagt Marko Ahrens. E-Mail an<a href="mailto:schule-wirtschaft@wj-bayreuth.de"> Marko Ahrens</a></p>
<p>Von Frank Schmälzle, erschienen im Nordbayerischen Kurier</p>
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